Premierensieg: MS RACING triumphiert auf Lausitzring
Klettwitz, 4.9.2011 – Siegerpokal, Champagnerlaune und Freudentränen: MS RACING hatte am vergangenen Wochenende auf dem brandenburgischen Lausitzring erneut allen Grund zum Jubel. Thomas Jäger und Florian Stoll bescherten dem Team aus Waldshut-Tiengen den Premierensieg im ADAC GT Masters. Maximilian Götz und Maximilian Mayer rundeten das herausragende Teamergebnis als Achte ab.
“Das ist einfach überragend: Alle vier Fahrer und das gesamte Team haben am Wochenende einen hervorragenden Job gemacht. Die tollen Platzierungen sind der verdiente Lohn dafür“, sagte ein freudestrahlender Andreas Böttner von MS RACING: “Wir sind sehr glücklich und werden den Erfolg sicherlich gebührend feiern.“
Ausgerechnet an der Stelle, an der das Team 2009 mit seinem ersten Sieg im Porsche Carrera Cup den Grundstein für den späteren Titelgewinn legte, konnte MS RACING seine Erfolgsgeschichte nun fortschreiben. “Damit schließt sich für uns ein Kreis, damals war es das weltweit 1000. Rennen im Carrera Cup. Nun können wir hier unseren ersten Triumph im GT Masters feiern. Der Lausitzring scheint uns zu liegen“, so Böttner.
Training: MS RACING dominiert Freie Trainingssitzungen
Bereits am Freitag hatte sich der Erfolg angedeutet. In den beiden freien Trainingssitzungen konnten Jäger/Stoll und Götz/Mayer jeweils einmal die schnellste Zeit im gesamten Fahrerfeld hinlegen. Entsprechend zuversichtlich startete man in die Qualifyings am Nachmittag. Leichte Setup-Probleme bereiteten dem Team zunächst in der ersten Session einige Schwierigkeiten: Götz kam auf Position 13, Stoll belegte Rang 15. in der Wertung. Vor dem zweiten Qualifying konnte man dies korrigieren und Jäger sorgte prompt für einen Befreiungsschlag: Der frühere DTM-Pilot und Porsche-Carrera-Cup-Champion von 2009 stellte seinen Mercedes SLS AMG GT3 auf Startplatz zwei. Mayer belegte Position 28.
Rennen: Jäger/Stoll holen Premierensieg / Aufholjagd von Götz/Mayer
Im elften Saisonrennen am Samstag erwischte Götz einen hervorragenden Start und verbesserte sich dabei gleich um fünf Positionen. Teamkollege Mayer übernahm zur Halbzeit und brachte den Mercedes SLS als 13. ins Ziel. Das Duo Stoll/Jäger startete von 15 und schaffte nach einer Aufholjagd als Siebter schließlich noch den Sprung in die Punkteränge.
Das Rennen am Sonntag stellte die ordentlichen Leistungen des Vortags allerdings um Längen in den Schatten. Aus der ersten Reihe gestartet, setzte sich Jäger gemeinsam mit dem führenden Ferrari vom Rest des Feldes ab. Im Paarflug absolvierte das Spitzenduo die erste Rennhälfte. Jäger klebte förmlich am Heck des Ferraris, machte permanent Druck ohne dabei aber ein zu großes Risiko einzugehen. Große Spannung kam auf, als kurz vor den Boxenstopps die taktischen Spielereien begannen. Der Ferrari bog in die Box, Jäger blieb eine weitere Runde auf der Strecke und reizte das Zeitfenster für den Stopp komplett aus. Der Wechsel in der Boxengasse funktionierte ohne Probleme und Stoll kam unmittelbar vor dem Ferrari auf die Strecke zurück – die Taktik hatte sich ausgezahlt. Stoll zeigte keine Nerven und fuhr den Sieg mit großer Ruhe nach Hause. An der Boxenmauer jubelte das aufgereihte Team seinen Fahrern mit geballten Fäusten zu.
“Unser Boxenstopp war heute der Schlüssel zum Sieg, das gab uns den entscheidenden Vorteil. Auf der Strecke waren wir vom Speed her zu gleich, da ging es unheimlich eng zu“, berichtete Stoll nach dem Rennen. Teamkollege Jäger lobte derweil das Auto: “Über die Distanz ist der Mercedes SLS AMG sehr konstant und Reifen schonend. Dies, und das auch ein Grossteil der Entwicklungsarbeit mit dem Auto auf dieser Strecke stattgefunden hat, hat uns heute sehr geholfen.“
Auch der zweite von MS RACING eingesetzte Mercedes hatte sich den Applaus der Teammitglieder redlich verdient. Von Startposition 28 brachte Mayer das Auto mit der Nummer 36 zunächst bis auf Rang 19 nach vorn. Anschließend setzte Götz die beeindruckende Aufholjagd fort und fuhr als sehr guter Achter ins Ziel – damit konnte die Party beginnen.
MS RACING bleibt allerdings kaum Zeit zum Luftholen: Bereits in zwei Wochen geht es im ADAC GT Masters weiter. Vom 16. bis 18. September werden dann auf dem TT-Circuit in Assen/Niederlande die Saisonläufe 13 und 14 ausgetragen. Weitere 14 Tage später findet auf dem Hockenheimring Baden Württemberg das mit Spannung erwartete Saisonfinale statt (30. September bis 2. Oktober).
PORSCHE SUPER SPORTS CUP: DOPPELSIEG FÜR MS RACING IN OSCHERSLEBEN
MS RACING Pilot Andreas Böttner erlebte ein nahezu perfektes Wochenende bei seiner Oschersleben-Premiere hinter dem Lenkrad des “taxofit” Porsche 997 GT3 CUP.
Beflügelt durch seinen kürzlichen Sieg auf dem Red Bull Ring fuhr Böttner bei seinem ersten Renneinsatz auf dem anspruchsvollen Kurs in der Magdeburger Börde gleich zwei Mal ganz nach vorne.
Der Hamburger nutzte das freie Training, um die Eigenheiten des schwierigen 3,696 Kilometer langen Kurses kennenzulernen und “brannte” im anschließenden Zeittraining bei hochsommerlichen Bedingungen sprichwörtlich die schnellste Zeit seiner Klasse in den Asphalt.
Die Pole Position sollte allerdings noch in der ersten Rennrunde verlorengehen, nachdem sich ein Konkurrent einer anderen Klasse vor dem taxofit Porsche drehte und Böttner ausweichen musste. Der MS RACING Pilot kämpfte sich trotz saunaähnlicher Temperaturen im Cockpit mit der schnellsten Rennrunde wieder zurück an die Spitze und ging schließlich als sicherer Sieger über die Ziellinie.
Einen Erfolg, der im zweiten Rennen wiederholt werden konnte, obwohl eine zwischenzeitliche Safety Car Phase einen bereits eingefahrenen Vorsprung von mehreren Sekunden wieder zunichtemachte. Böttner verteidigte seine Führung nach dem Restart, sicherte sich erneut die schnellste Rennrunde und ging mit einem Vorsprung von sieben Sekunden als glücklicher Doppelsieger seiner Klasse im Porsche Super Sports Cup über die Ziellinie.
Im Siegerinterview mit den Journalisten verriet Andreas Böttner sein Erfolgsgeheimnis:
“Ich profitiere enorm von dem intensiven Erfahrungsaustausch mit unseren Profis aus dem ADAC GT Masters. Speziell unser Pilot Florian Stoll verfügt über einen riesigen Erfahrungsschatz auf dem Porsche 997 GT3 CUP durch seine Einsätze im Porsche Carrera Cup und kann mir für meine Rennen immer sehr wertvolle Tipps geben. Entscheidend ist auch das perfekte Fahrzeug-Setup und mein Team hat an diesem Wochenende wieder einen tollen Job gemacht!“
Der nächste Lauf zum Porsche Sports Cup findet Mitte September auf dem legendären Ardennenkurs in Spa-Francorchamps statt. Vorher geht es für das MS RACING Team aber erst noch zum drittletzten Saisonlauf der ADAC GT Masters an den Lausitzring (02. – 04.09.).
MS RACING feiert erste Mercedes-Pole im ADAC GT Masters
Spielberg, 14.08.2011 Erste Pole Position für ein Mercedes-Team, bestes Saisonergebnis und strahlende Gesichter: MS RACING hat bei der Österreich-Premiere des ADAC GT Masters auf dem Red-Bull-Ring ein Top-Ergebnis eingefahren. Thomas Jäger und Florian Stoll erreichten eine Trainingsbestzeit und die Plätze vier und fünf.
“Wir haben an diesem Wochenende mit beiden Autos gezeigt, dass wir ganz vorne mithalten können. Die erste Pole Position für einen Mercedes SLS ist sicher ein großer Erfolg“, sagte Andreas Böttner von MS RACING und fügte hinzu: “Im zweiten Rennen haben wir lange in Führung gelegen und leider den möglichen Sieg wegen einer vermeidbaren Durchfahrtsstrafe verloren. Dennoch sind wir mit dem Ergebnis zufrieden.“
Am vergangenen Wochenende reiste die Mannschaft aus Waldshut-Tiengen zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte mit seinen Fahrerduos Maximilian Götz/Maximilian Mayer und Thomas Jäger/Florian Stoll zum fünften Saisonlauf an den im Mai 2011 wiedereröffneten Red-Bull-Ring. Der 4,326 km lange Kurs in der Steiermark, der früher als Österreichring und später als A1-Ring bereits zahlreiche Formel-1-Rennen beheimatet hatte, gilt als Hochgeschwindigkeitskurs.
Zeittraining: Thomas Jäger holt erste Mercedes-Pole im GT Masters
Am Freitagnachmittag sicherte sich ADAC GT Masters-Rückkehrer Jäger, dessen Einsatz sich erst kurzfristig Mitte der vergangenen Woche ergeben hatte, den ersten Startplatz für das zweite Rennen am Sonntag und sorgte damit für die erste Pole Position von Mercedes-Benz im ADAC GT Masters überhaupt.
Der frühere DTM-Pilot und Porsche-Carrera-Cup-Champion von 2009 zeigte sich anschließend sichtlich zufrieden: „Mit MS RACING habe ich vor zwei Jahren den Porsche Carrera Cup gewonnen, wir sind anscheinend eine gute Kombination. Das Team hat hier schon im Vorfeld getestet und schon eine exzellente Basisabstimmung herausgefahren, das Setup hat schon heute Morgen zu 99% gepasst. Im Qualifying war es extrem eng, das Auto war perfekt, aber ich hätte keinen Deut schneller fahren können.” Am Ende trennten die 17 schnellsten Fahrzeuge im abschließenden Klassement nur eine Sekunde.
Bereits im ersten Zeittraining hatten sich Jäger und sein Teamkollege Stoll mit Rang zehn eine gute Ausgangsposition für das erste Rennen am Samstag gesichert. Götz und Mayer erreichten im zweiten Mercedes-Benz SLS AMG GT3 die Startplätze 13 und 28.
Rennen 1: Stoll/Jäger fahren im Regenchaos auf Rang vier
Dunkle Wolken hatten sich bereits am Vormittag über dem Red Bull Ring in Position gebracht. Es kam, wie es kommen musste: Pünktlich zum Rennstart setzte der Regen ein.
Startfahrer Götz erwischte einen sensationellen Start und verbesserte sich nach nur vier Runden auf den dritten Rang. Als der Niederschlag immer stärker wurde, kam Götz im Mercedes mit der Startnummer 36 immer besser zurecht und schob sich sogar auf Rang zwei nach vorne. Als er zum Fahrerwechsel in die Boxengasse rollte, stockte allerdings kurzzeitig der Atem der Teammitglieder: Götz rutschte wegen Aquaplaning quer in Richtung Box, konnte einen Dreher aber noch gerade verhindern. Zuvor hatten sich an gleicher Stelle bereits mehrere Fahrer gedreht. Nach dem Wechsel kehrte Mayer als Achter auf die Strecke zurück und belegte im Ziel schließlich Rang 14.
Das Duo Stoll/Jäger setzte sich ebenfalls gut in Szene. Nachdem Stoll im ersten Turn seine zehnte Startposition verteidigte, machte Jäger richtig Dampf und fuhr in einem spannenden Rennen mit gekonnten Überholmanövern bis auf Rang vier nach vorne. Zwischenzeitlich hatte Jäger als Dritter sogar auf Podestkurs gelegen. Es war das bis dato beste Saisonergebnis für MS RACING.
Rennen 2: Durchfahrtsstrafe verhindert Premieren-Sieg
Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und ein beeindruckendes Alpenpanorama: Beim 10. Saisonrennen am Sonntagmittag startete Jäger bei besten äußeren Bedingungen von der Pole Position. Vom Start weg behauptete er im grün-weißen Mercedes geschickt die Spitzenposition und verteidigte diese bis zum Fahrerwechsel nach 33 Minuten. Zeitgleich kamen die beiden führenden Autos in die Box. Stoll kehrte zunächst als Spitzenreiter zurück auf die Strecke, bekam aber später eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt.
Wegen eines Fehlers bei der internen Zeitnahme war er zu früh aus der Box losgeschickt worden und hatte bei der anschließenden Ausfahrt sein Tempo unter die vorgeschriebene Mindestgeschwindigkeit von 40 km/h reduzieren müssen, um die Mindestdurchfahrtzeit von 65 Sekunden nicht zu unterschreiten. Damit waren leider alle Träume vom ersten Saisonsieg und einer Podiumsplatzierung ausgeträumt. Als Fünfte durften sich Stoll und Jäger allerdings über ein weiteres Top-Ergebnis freuen.
Auch der zweite Mercedes von MS RACING erzielte ein respektables Resultat. Mayer startete von Position 28 und handelte sich nach einer Kollision früh eine Durchfahrtsstrafe ein. Als 31. wechselte er auf seinen Teamkollegen Maximilian Götz, der den rot-weißen SLS schließlich auf Position 21 ins Ziel steuerte.
Im ADAC GT Masters geht es am 3. und 4. September auf dem Lausitzring vor den Toren der sächsischen Landeshauptstadt Dresden weiter. Anschließend stehen die Rennen im niederländischen Assen (17. und 18. September) auf dem Programm, bevor die Saison 2011 beim großen Finale in Hockenheim (1. und 2. Oktober) beendet wird.
PORSCHE SPORTS CUP: MS RACING FEIERT SIEG AUF DEM RED BULL RING
Der erst im Mai wiedereröffnete Red Bull Ring (vormals A1 Ring) im österreichischen Spielberg war Austragungsort des dritten Laufes zum Porsche Sports Cup. Nach einem gelungenen Debüt mit dem zweiten Platz in Hockenheim vor vier Wochen gelang Andreas Böttner mit einem Sieg in Österreich nun bereits bei seinem zweiten Einsatz der ganz große Wurf.
Böttner steuerte den “taxofit” Porsche 997 GT3 CUP im verregneten Zeittraining auf die dritte Startposition und ließ im anschließenden ersten Rennen sämtliche Gegner seiner Klasse im Porsche Super Sports Cup hinter sich.
Im Ziel strahlte der Premieren-Sieger: “Wir haben uns im Vorfeld mit akribischen Testfahrten konzentriert auf dieses Rennen vorbereitet. Der Sieg ist eine schöne Belohnung und ein erneuter Beweis dafür, dass umfangreiche Test- und Vorbereitungsarbeiten im Motorsport immer ein Garant für erfolgreiche Rennen sind. Speziell im Zeittraining konnte ich bei meiner Regenpremiere im Porsche 997 GT3 CUP blind auf das Setup meines Teams vertrauen und mit dem dritten Startplatz die Basis für den Sieg legen.”
Nach einem “Verschalter” in der Startphase des sonntäglichen zweiten Rennens sollte es für den aufgrund seines Sieges von der Pole Position gestarteten Hamburger zwar nach erfolgreicher Aufholjagd “lediglich” zum zweiten Platz reichen, jedoch konnte Andreas Böttner wie auch im ersten Lauf wieder die schnellste Rennrunde für sich verbuchen.
“Ich hatte mich auf den ersten Metern verschaltet und bin bis auf den vierten Rang zurückgefallen. Ohne diesen Fehler wäre ein Doppelsieg sicher möglich gewesen “, informierte Böttner nach dem Halbzeitrennen des Porsche Sports Cup.
Das nächste Rennen zum Porsche Sports Cup findet am 20./21. August in der Motorsportarena Oschersleben statt. Vorher geht es für MS RACING mit den beiden Mercedes-Benz SLS AMG GT3 vom 12. bis 14. August zum ADAC GT Masters jedoch noch einmal an den Red Bull Ring.
6. Platz beim Riesenspektakel Truck GP auf dem Ring
200.000 begeisterte Zuschauer, 1200 PS starke Brummis, Bierzelt und Live-Musik waren die Rahmenbedingungen für das Halbzeitrennen des ADAC GT Masters im Rahmen des legendären Truck Grand Prix auf dem Nürburgring.
Das MS RACING Team erlebte bei idealen Witterungsbedingungen ein erneut erfolgreiches Wochenende, das im ersten Rennen mit der sechsten Position (Götz/Mayer) belohnt wurde.
Abstimmungsarbeit im freien Training:
Die freien Trainings nutzte das Team aus dem Baden-Württembergischen Waldshut-Tiengen zur Vorbereitung auf die beiden anstehenden Zeittrainings. Mit den Positionen 10 und 11 (Götz/Mayer) sowie 27 und 17 (Sigacev/Stoll) lag man im Plan und startete nach einer detaillierten Datenanalyse ins freitägliche erste Zeittraining.
Zeittraining: Parc-Fermé “Fauxpas” bringt schwierige Ausgangsposition:
Während das erste Zeittraining auf der 3.629 Kilometer langen Kurzanbindung am Fuße der Nürburg mit den Positionen sieben (Sigacev/Stoll) und 23 (Mayer/Götz) bereits etwas unterschiedlich ausfiel, kam es im Qualifying zum zweiten Rennen zu einem Missverständnis, welches den ursprünglich mit nur zwei Zehntelsekunden Rückstand auf der vierten Startposition platzierten Mercedes-Benz SLS AMG GT3 mit der Startnummer 36 aufgrund einer Nichtwertung ans Ende des Feldes warf.
Der “bestrafte” Maxi Götz informierte:
“Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl beim GT Masters stauten sich die Fahrzeuge nach dem Zeittraining in der Boxengasse. Ich habe während der Wartezeit meinen Motor abgestellt und meine Mechaniker haben mich ins Parc Fermé geschoben. Das Reglement schreibt allerdings vor, dass man aus eigener Kraft ins Parc Fermé fahren muss. Die Rennleitung ließ nicht mit sich diskutieren und anstatt ganz vorne, stehen wir halt jetzt ganz hinten”.
Mit der ebenfalls etwas mageren 21. Startposition für Stoll und Sigacev stand für den auf Sonntag angesetzten zweiten Lauf für beide von MS RACING eingesetzte Mercedes-Benz SLS AMG GT3 ein hartes Stück Arbeit bevor.
“Wir hatten mit dem zweiten Auto bis zum Ende der Sitzung gepokert, konnten dann aber aufgrund einer langen Gelbphase keine konkurrenzfähige Zeit mehr erzielen”, informierte Andreas Böttner nach dem etwas unglücklichen Zeittraining im Gespräch mit den Journalisten.
6. Platz nach spektakulärer Aufholjagd bringt Trost für frühen Ausfall des zweiten Autos im ersten Rennen:
Der samstägliche erste Lauf brachte ein lachendes und ein weinendes Auge für die Crew des MS RACING Teams. Während der zu diesem Zeitpunkt von David Sigacev pilotierte SLS nach einer unverschuldeten Startrempelei mit gebrochener Spurstange sehr früh ausschied, eroberte das Duo Götz/Mayer nach einer unglaublichen Aufholjagd den hervorragenden sechsten Rang. Ein toller Punkteerfolg für das Fahrerduo Max und Max sowie natürlich eine zusätzliche Motivation für das sicherlich schwierige Rennen am Sonntag.
Platz 12 und 18 im zweiten Rennen:
Die Hoffnung auf eine erneut erfolgreiche Aufholjagd im zweiten Rennen sollte sich für beide MS RACING Fahrzeuge dann allerdings leider nicht komplett erfüllen. Sigacev und Stoll blieben im Mittelfeld der 39 gestarteten Fahrzeuge etwas hängen und verfehlten schließlich mit der 12. Position ein Top10 Ergebnis. Götz und Mayer waren erneut sehr erfolgreich auf dem Weg nach vorne, kämpften aber aus nahezu aussichtsloser Ausgangslage im hinteren Mittelfeld mehr oder weniger um Schadensbegrenzung, die schließlich mit dem 18. Platz endete.
Nach einer vierwöchigen Sommerpause startet das ADAC GT Masters Mitte August auf dem erst im Mai wiedereröffneten Red Bull Ring (ehemals A1 Ring) im österreichischen Spielberg. Alle Rennen des ADAC GT Masters werden auch 2011 wieder vom frei empfangbaren TV-Sender kabel eins samstags und sonntags um 11.45 Uhr live in Deutschland, Österreich und in der Schweiz übertragen.
TOP10 PLATZIERUNG IN ZOLDER
Mit ihren Erfolgen in Oschersleben und am Sachsenring reiste das MS RACING Team am vergangenen Wochenende als bisher bestes Mercedes-Team in der Meisterschaft zur dritten Rennveranstaltung ins belgische Zolder.
Die vom ADAC organisierte Sportwagenserie präsentierte auch auf dem vier Kilometer langen ehemaligen Grand Prix Kurs spektakuläre Renn-Action und beide Läufe wurden wie immer von “kabel eins” live im Fernsehen übertragen.
Mit den Positionen 14 und 10 (Stoll/Sigacev) sowie 13 und 11 (Götz/Mayer) trat die Truppe rund um Teamchef Harald Böttner die Heimreise zwar mit lediglich vier Punkten im Gepäck an, blickt aber auf ein ereignisreiches Gastspiel in Zolder zurück.
Schnellstes Mercedes Team in den freien Trainings:
Bereits in den freien Trainings präsentierten sich die beiden MS RACING Mercedes-Benz SLS AMG GT3 als sehr konkurrenzfähig. Der von Florian Stoll und David Sigacev pilotierte SLS mit der Startnummer 22 war mit einer Zeit von 1:32.336 min. schnellster Mercedes auf dem vier Kilometer langen Kurs und auch Maximilian Götz bzw. Maximilian Mayer lagen auf der zwölften Position weit vor den anderen Mercedes Teams. Trotz der guten Performance der MS RACING Piloten wurde allerdings klar, dass die durch die Balance of Performance den SLS auferlegte Leistungsreduktion in Kombination mit Zusatzgewicht einen klaren Performance-Nachteil speziell zu den schnellen Lamborghinis darstellte.
Zeittraining mit wechselhaften Witterungsbedingungen:
Regen und abtrocknende Bedingungen würfelten das 35 Autos starke Teilnehmerfeld der ADAC GT Masters kräftig durcheinander und eine gute Startposition war auch eine Sache des richtigen Timings bzw. des nötigen Glücks im Reifenpoker. Während Götz und Mayer mit den Positionen 22 und 30 etwas glücklos agierten und deutlich unter ihren Möglichkeiten blieben, brachten sich Stoll und Sigacev mit zwei zehnten Plätzen in eine gute Ausgangsposition für die Saisonläufe fünf und sechs.
Dreher verhindert Top5 Platzierung im ersten Rennen:
Ein Ausrutscher in der Schikane warf den MS RACING Mercedes von Florian Stoll im ersten Rennen auf den undankbaren 14. Platz zurück, als der 29-Jährige bereits auf dem siebten Platz lag. Götz und Mayer glänzten mit einer beeindruckenden Aufholjagd und überquerten die Ziellinie auf der 13. Position.
Spektakuläre Szenen im zweiten Rennen:
Ein spektakulärer Startunfall beim zweiten Rennen würfelte nahezu das komplette Feld durcheinander und erforderte eine rundenlange Safetycar Phase. Florian Stoll wurde vom vorausfahrenden Konkurrenten beim Restart aufgehalten, als dieser ausgerechnet bei Rennfreigabe direkt in die Box fuhr. Ein Problem beim Boxenstopp und ein weiterer Zeitverlust durch eine Gelbphase kosteten dem MS RACING Duo Stoll/Sigacev eine mögliche Top5 Platzierung und der Punktgewinn für den letztendlich zehnten Platz war nur ein Trostpflaster nach einem ereignisreichen Rennen. Wie bereits im ersten Rennen präsentierten Götz und Mayer auch im zweiten Lauf ein Rennen mit “Maxi(mum) Attack” und brillierten mit packenden Überholmanövern, die letztendlich den elften Platz einbrachten.
Das nächste Rennen zur ADAC GT Masters findet Anfang Juli im Rahmen des Truck Grand Prix auf dem Nürburgring statt. Beide Läufe werden wie immer live von “kabel eins” im Fernsehen übertragen.
GELUNGENES DEBÜT IM PORSCHE SUPER SPORTS CUP
Ein gelungenes Debüt im Porsche 997 GT3 CUP feierte Andreas Böttner vom Team MS RACING beim zweiten Lauf des Porsche Super Sports Cup Deutschland auf dem Hockenheimring. In seiner Klasse gingen neben dem grün-weißen Porsche von „taxofit“ Vitamine & Mineralien elf weitere Fahrzeuge an den Start.
Schnell zeigte sich, dass sich die vorangegangenen Tests auf der Strecke für den Debütanten bezahlt machen würden, denn bereits im Qualifying konnte sich Andreas Böttner Startplatz fünf sichern. Im ersten der beiden 30-minütigen Sprintrennen musste Böttner schließlich nur einem einzigen Kontrahenten den Vortritt lassen und überquerte die Ziellinie als Zweiter.
„Dass ich das Tempo des Starterfeldes, mit dem für mich neuen Auto, auf Anhieb so gut mitgehen konnte, war für mich schon etwas überraschend. Natürlich bin ich mehr als zufrieden mit dem Rennen“, resümiert Andreas Böttner den ersten Lauf.
Rang zwei im ersten Rennen bedeutete gleichzeitig Startposition zwei für das zweite Rennen. Motiviert durch das gute Ergebnis im ersten Lauf machte der MS RACING-Pilot sofort wieder Druck und konnte sich wenig später sogar an die Spitze setzen. Eingebremst wurde Böttner dann erst wieder vom Safety Car, das von der Rennleitung nach einem heftigen Unfall auf die Strecke beordert wurde. Beim anschließenden fliegenden Start konnte sich Böttner erneut gegen die Konkurrenz behaupten und fuhr in den folgenden Runden einen komfortablen 3-Sekunden-Vorsprung heraus. Dass es letztlich doch nicht zum ersten Sieg im Porsche 997 GT3 CUP für Andreas Böttner reichte, war mehr als unglücklich.
Zwei Runden vor Schluss sollte dem schon sicher geglaubten Sieg ein Überrundungsmanöver zum Verhängnis werden. Der unerwartet frühe Bremspunkt eines Konkurrenten erwischte Böttner auf dem falschen Fuß, weshalb er eine Kollision nicht mehr vermeiden konnte.
„Trotz des unglücklichen Ergebnisses im zweiten Lauf bin ich mit dem Wochenende sehr zufrieden. Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Rennen auf dem Red Bull- Ring in Spielberg und werde alles daran setzen, an die guten Leistungen von Hockenheim anzuknüpfen“, so das Fazit von Andreas Böttner.
STARKER AUFTAKT DER JUNGEN WILDEN
Das Rennwochenende auf der Berg- und Talstrecke des Sachsenrings begann für MS RACING mit hervorragenden Leistungen in den freien Trainings. Die beiden neuen Piloten Maximilian Mayer und Maximilien Götz belegten bei Ihrer Premiere im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 direkt den 2. Platz im ersten freien Training und konnten ihre hervorragende Leistung im zweiten freien Training mit der Bestzeit aller Piloten sogar noch steigern. Florian Stoll und David Sigacev platzierten sich im zweiten SLS von MS RACING in den freien Trainings zunächst im Mittelfeld.
Höhen und Tiefen im Qualifying
Auf und ab ging es dann mit den Ergebnissen im Qualifying. David Sigacev konnte sich im Vergleich zum freien Training deutlich steigern und sicherte sich am Ende einen guten 8. Startplatz für den ersten Lauf am Samstag. Maximilian Mayer hingegen musste einige Positionen einbüßen und qualifizierte sich im Zeittraining für Startplatz 18. Im Qualifying für den zweiten Lauf am Sonntag konnte dann wieder der Neuzugang von MS RACING punkten. Maximilian Götz stellte den Rennflügeltürer in die dritte Startreihe auf Position 5. Florian Stoll hingegen erwischte im dichten Verkehr des großen Starterfeldes keine einzige freie Runde und musste sich mit Platz 21 begnügen.
Schrecksekunde im ersten Rennen
Der erste Lauf begann mit einem schweren Unfall. Robert Renauer, Mercedes-SLS-Pilot vom Team Black Falcon, überschlug sich unmittelbar nach dem Start in Folge einer Kollision mit einem Konkurrenten, wodurch das Fahrzeug schwer beschädigt wurde, der Fahrer jedoch unverletzt blieb. „Wir sind froh, dass dieser Unfall ohne Folgen für Robert geblieben ist. Die Karbon-Sicherheitszelle im Cockpit macht den Mercedes SLS AMG GT3 zum Glück sehr sicher“, so der Teamchef von MS RACING Harald Böttner.
Nach der anschließenden Safety-Car-Phase fuhren Florian Stoll und David Sigacev ein souveränes Rennen, konnten sich im weiteren Verlauf um zwei Plätze verbessern und belegten am Ende den 6. Rang. Der zweite Mercedes-Benz SLS AMG GT3 mit „Max und Max“ musste das Rennen nach nur 15 Runden wegen eines technischen Defekts vorzeitig beenden.
Platzregen & Reifenpoker vor dem zweiten Rennen
Auch der Sonntag hielt einiges an Spannung für die Zuschauer bereit. Unmittelbar vor dem Start begann es plötzlich heftig zu regnen. Durch den kurzen aber starken Schauer wurde der Start um 15 Minuten verzögert, und stellte die Teams vor die schwierige Wahl der richtigen Bereifung. Viele Teams der hinteren Startreihen profitierten zunächst von der Entscheidung das Rennen mit Regenreifen zu beginnen und konnten sofort einige Plätze gutmachen. Sowohl Maximilien Götz und als auch Florian Stoll entschieden sich jedoch für den profillosen Slick, in der Hoffnung dass die Strecke schnell abtrocknen würde und sie sich somit einen zusätzlichen Boxenstopp für einen Reifenwechsel sparen könnten. Als Fünfter ins Rennen gestartet wurde Maxi Götz auf der noch nassen Fahrbahn vorerst schnell bis auf Platz 12 durchgereicht. Im weiteren Rennverlauf und auf zunehmend abtrocknender Strecke konnte Götz mit den nun besser funktionierenden Silcks zwischenzeitlich auf Rang 4 vorfahren und übergab den Mercedes beim Pflichtboxenstopp dann als Fünfter an seinen Teamkollegen. Der erst 19jährige Max Mayer beendete das Rennen schließlich an siebter Stelle. Florian Stoll und David Sigacev kamen im 2. Rennen auf den 16. Platz – auch sie konnten also insgesamt fünf Positionen gutmachen.
Nach den erfolgreichen Rennen in Oscherleben und am Sachsenring reist MS RACING zum nächsten Termin im belgischen Zolder als bestes Mercedes-Team in der Meisterschaft an. Hier werden am Wochenende des 11.-12. Juni die nächsten spannenden Läufe der Liga der Traumsportwagen ausgetragen. Wie immer überträgt „kabel eins“ die Rennen am Samstag und am Sonntag live ab 11.45 Uhr.
DOPPELTE KRAFT VORAUS – MS RACING NENNT ZWEITEN SLS IM ADAC GT MASTERS
Der Auftakt zum diesjährigen ADAC GT Masters begann für MS RACING recht vielversprechend. Vor dem zweiten Rennen belegt das Motorsport-Team aus Waldshut-Tiengen einen starken fünften Platz in der Teamwertung und möchte das gute Ergebnis am kommenden Wochenende am Sachsenring unterstreichen. Dabei kann Teamchef Harald Böttner von nun an auch auf den zweiten Mercedes-Benz SLS AMG GT3 bauen, denn ab diesem Wochenende werden neben David Sigacev und Florian Stoll zwei weitere Fahrer für MS RACING an den Start gehen.
Maximilian Götz und Maximilian Mayer verstärken das Team von MS RACING
Maximilian Götz (25) und Maximilian Mayer (19) heißen die beiden Youngsters, die das Team von MS RACING im ADAC GT Masters bis zum Saisonende komplettieren. Besonders Maximilian Götz ist in Motorsportkreisen kein Unbekannter. 2002 wurde er in der Formel BMW ADAC hinter Nico Rosberg Vizemeister, ein Jahr später gewann er die Rennserie sogar und ließ dabei auch den aktuellen Formel 1 – Weltmeister, Sebastian Vettel, hinter sich. 2005 startete er außerdem in der Formel 3 Euro Serie als Teamkollege von Lewis Hamilton. Maximilian Mayer wechselt nach drei Jahren im ADAC Formel Masters in den Tourenwagensport, und möchte in seiner ersten Saison vor allem Erfahrung sammeln.
„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Max und Max und sind uns sicher, dass sie uns sportlich weiterbringen werden. Wir möchten uns an dieser Stelle bei der LACOS Marken & Management GmbH bedanken, die den Kontakt hergestellt hat“, so Andreas Böttner, Leiter der Sponsoring-Abteilung bei MS RACING. Unterstützt wird der SLS der beiden neuen Fahrer von zwei Riesen der Möbelbranche, dem Hauptsponsor Musterring International Josef Höner GmbH & Co. KG und den XXXL Möbelhäusern, die mit dem roten Stuhl.
ADAC GT Masters und FIA GT1-Weltmeisterschaft im Doppelpack
Neben den spannenden Rennen des ADAC GT Masters wartet am Sachsenring ein weiteres Highlight auf alle Motorsport-Fans: die FIA GT1-Weltmeisterschaft gastiert ebenfalls am kommenden Wochenende auf der Traditionsrennstrecke in der Nähe von Dresden und trägt dort den deutschen Lauf dieser spektakulären Rennserie aus.
kabel eins überträgt live
Für alle, die nicht an den Sachsenring kommen können, überträgt kabel eins auch an diesem Wochenende die beiden Läufe des ADAC GT Masters Samstag und Sonntag jeweils ab 11.45 Uhr live.
GEGLÜCKTER SAISONSTART IM PORSCHE SPORTS CUP
Bei Kaiserwetter startete am vergangenen Wochenende der Porsche Sports Cup Deutschland auf dem Nürburgring. MS RACING war mit seinem Partner „taxofit“ Vitamine & Mineralien und insgesamt vier Fahrern am Start.
Die zwei Sprintrennen des Porsche Sports Cup über je 30 Minuten wurden von Andreas und Pascal Böttner, den Söhnen von Teamchef Harald Böttner, bestritten. Von Position 7 gestartet konnte der jüngere der beiden Böttner-Brüder im Rennverlauf zunächst einige Plätze gutmachen und bis auf Rang 2 vorfahren, verlor jedoch durch einen Fahrfehler zwei zuvor gewonnene Plätze und überquerte am Ende als Vierter im grün-weißen Porsche 997 GT3 RS die Ziellinie. Platz vier aus Rennen eins war gleichzeitig die Startposition für Bruder Pascal, der die schwarz-weiße Zielflagge nach hartem Kampf am Ende auf Position sechs liegend sah.
In der Langstreckendisziplin, der Porsche Sports Cup Endurance, griff der Teamchef dann selbst ins Lenkrad und fuhr mit seinem Teamkollegen Manfred Barz von Startposition 2 startend am Ende ohne Probleme auch als Zweiter durchs Ziel.









